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Echo-Artikel zur SDM: DSW sammelt Titel und Medaillen

Von Volker Bachmann

SCHWIMMEN Bei den süddeutschen Meisterschaften überrascht vor allem Nachwuchskraft Carolin Albers

DARMSTADT – Die süddeutschen Schwimm-Meisterschaften in Sindelfingen waren für den DSW Darmstadt eine größere Erfolgsgeschichte als gedacht. Mit acht Titeln räumte der südhessische Traditionsverein in der offenen Klasse doch mächtig ab, obwohl in Jan Fährmann und Lukas Löwel zwei Doppelmeister aus dem Vorjahr fehlten. „Es waren tolle Meisterschaften für uns“, bilanzierte DSW-Trainer Alexander Kreisel. Dabei hatten Weltmeister Marco Koch und Freundin Reva Foos nur ein verkürztes Programm abgespult, da sie am Montag bereits wieder zur Leistungsdiagnostik der Nationalmannschaft in Hamburg sein mussten.

Koch erfüllte mit dem Sieg über 200 Meter Brust in 2:13,04 Minuten sozusagen die Pflicht – aus dem Training heraus, das auf die deutschen Meisterschaften und die WM in Budapest ausgerichtet ist. Ähnlich wie bei Reva Foos, die in Sindelfingen aber gleich zwei Einzelerfolge über 100 Meter (0:56,48) und 400 Meter Freistil (4:17,88) feierte und dazu noch der DSW-Frauenstaffel über 4×100 m Freistil mit Carolin Albers, Selina Celar und Johanna Funk zum Sieg verhalf.

Als große Überraschung strich Kreisel vor allem Carolin Albers heraus. „Sie ist richtig explodiert“, lobte er die 16-Jährige. Ihr „Riesensprung“ schlug sich am Wochenende sogar in einem Titel in der offenen Klasse nieder, bei dem Carolin Albers im Finale über 50 m Freistil in 26,76 Sekunden neue Bestzeit schwamm. Obendrauf kamen Bronze über 100 m (0:58,08) – 1,6 Sekunden hinter der siegreichen Klubkollegin Foos – sowie der Sieg im Jahrgang 2000 über diese Strecke und Silber auf der halben Distanz. „Im athletischen Bereich geht noch einiges“, verspricht sich Kreisel noch weitere Fortschritte von dem Talent, das mit seiner Größe gute Voraussetzung mitbringe und zudem vielseitig sei.

An zwei weiteren Staffelerfolgen war Carolin Albers als Schlussschwimmerin beteiligt. Mit Marlene Hirschberg, Anna Elendt und Selina Celar gewann sie die 4×100 m Lagen und zudem die Mixedversion dieser Distanz mit Marlene Hirschberg, Hubert Szablowski und Julius Flohr. Dabei profitierten die Darmstädter sicher auch davon, dass die Leistungsträger von den Stützpunkten Heidelberg, Würzburg und München – zur Verwunderung von Kreisel – weitgehend fehlten.

Vierter im Bunde der Darmstädter Einzelmeister war Julius Flohr, der neben Bronze über 100 m Schmetterling (0:56,68) Gold über 200 m Lagen in 2:06,10 Minuten gewann. Hinter ihm sicherte sich Valentin Schultz (Jahrgang 1998) von der TSG 46 (2:08,92) im Finale Rang zwei. Der vielseitige TSG-Junior schwamm zudem in den Jahrgangsentscheidungen zu fünf Medaillen: Zweimal Silber (200 m Lagen, 200 m Brust) und dreimal Bronze (100 m Brust, 100 m und 200 m Schmetterling).

Topplätze für Anna Elendt und Hubert Szablowski

Zum Reigen der Medaillen trug beim DSW in der offenen Klasse auch Anna Elendt (Jahrgang 2001) mit Silber über 100 m Brust (1:12,58) bei. Auf allen drei Bruststrecken (50, 100 und 200 m) heimste sie noch Jahrgangssiege ein. Im Männer-Finale über 100 m Brust behauptete sich Hubert Szablowski (Jahrgang 2000) in 1:04,86 als Dritter, zudem fuhr er den Jahrgangssieg über diese Strecke und Rang zwei auf der halben Distanz (0:29,37) ein.

Als vierfache süddeutsche Jahrgangssiegerin kehrte Selina Celar (1999) aus Sindelfingen zurück. Sei gewann 100 m Freistil sowie alle drei Schmetterlingsstrecken und holte dazu noch Bronze über 50 m Freistil. Dreimal auf Silber war Marlene Hirschberg auf den Rückenstrecken im Jahrgang 2001 gebucht, Bronze holte sie über 200 m Lagen. Unter die Top Drei ihres Jahrgangs schafften es jeweils auch Johanna Funk (2002/2. 100 m, 3. 200 m Freistil), Marieke Renz (2002/3. 50 m Brust) und Ante Dany (2000/2. 200 m Freistil).

Quelle: Echo-Online

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