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Hochschultitel im SLZ für DSW- und Ex-DSW-Asse

Eine runde Sache für Lebherz

Quelle: Echo-Online

SCHWIMMEN Das frühere DSW-Ass kürt sich in Darmstadt zum fünfachen Hochschulmeister

DARMSTADT – Da war alles dabei. Die drei Tage, an denen die deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Schwimmen im Darmstädter DSW-Bad über die Bühne gingen, boten schon vom Wetter das volle Spektrum. Vom verregnet-kalten Auftakt am Freitag bis zum heiter-sonnigen Abschluss. „Der Sonntag war überragend“, bilanzierte Yannick Lebherz im Nachhinein die äußeren Bedingungen. Und er hätte auch sich selbst meinen können, denn die ehemalige DSW-Größe, die für die FU Berlin startete, sorgte an alter Wirkungsstätte mit fünf Titelgewinnen für die sportlichen Höhepunkte.

Das Spektakel im Wasser, zu dem über 550 Studierende aus ganz Deutschland anreisten, bot dabei eine ähnlich umfangreiche Palette wie das Wetter. Ein Großwettbewerb mit allen Facetten, einerseits ein bisschen Jugendlager-Happening (Übernachtung am Ziegelbusch in Zelt oder Halle), andererseits Pflichtwettkampf für die Elite, die sich für das deutsche Universiade-Aufgebot bewerben will. Die Studentenweltspiele werde vom 19. bis 30. August in Taiwan ausgetragen und sind auch für Lebherz „eine Option.“

Die Normen freilich, die Vorraussetzung zur Universiade-Nominierung sind, waren im DSW-Freibad nicht zu schaffen. „Das wird nicht passieren“, wusste Wilhelm Wirtz, Disziplinchef im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (ADH), schon während der fünf Wettkampf-Abschnitte, die die Hochschule Darmstadt zusammen mit dem Helferteam des DSW organisierte. Für die möglichen Qualifikanten/-innen war es vielmehr ein Vorbereitungswettkampf zu den deutschen Meisterschaften (15. bis 18. Juni) in Berlin, wo sich auch die Nominierung für die Schwimm-WM Ende Juli in Budapest entscheidet.

„Wir wollen die Leute an uns gewöhnen, damit sie nicht ganz abgehoben zur Universiade fahren“, begründete Wirtz die Anwesenheitspflicht für die potenziellen Kandidaten. So mancher absolvierte dabei tatsächlich nur einen Pflichtstart, nicht so aber Yannick Lebherz. Der Roßdorfer hatte sich vorgenommen, bei seinem Heimatbesuch „mit der richtigen Einstellung ranzugehen“. Vor allem auf seinen Hauptstrecken 100 und 200 Meter Freistil. „Und natürlich wollte ich alle Rennen gewinnen.“ Der Staffel-Europameister heimste dann auch über alle drei Freistilstrecken (50, 100 und 200 m) sowie über 200 m Rücken und 50 m Schmetterling eine goldene Ehrennadel für den Sieg ein. Er verstand seinen Auftritt auch als „kleines Dankeschön“ für die Uni, für die er bisher noch nie gestartet sei. Seine Zeit von 1:51,45 Minuten über die lange Freistilstrecke war gerade am verregneten Freitag beachtlich. „Unter den Bedingungen sehr gut“, befand Lebherz selbst. „Das richtige Renngefühl“ für die Meisterschaften in vier Wochen stelle sich langsam ein, kommentierte er hoffnungsvoll. „Es war eine runde Sache“

Bei den Frauen war die Potsdamerin Eileen Diener mit vier Siegen die eifrigste Titelsammlerin: Sie holte den Hattrick über die Rückenstrecken und schlug auch über die 200 Meter Lagen als Erste an.

Auch die Darmstädter Studenten von TU (33 Aktive) und HS (8) sicherten sich beim Heimspiel mehrere Medaillen. Voran DSW-Kraft Jan Fährmann, der sich den Titel über 50 Meter Brust holte. Gold gewann er auch mit der Lagenstaffel der WG Darmstadt zusammen mit Lukas Löwel sowie Chris und Mirko Djordjevic. Fährmann und Löwel holten zudem noch Einzel-Silber, ebenso wie Bettina Fuhr (2).


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