Heimspiel im Nordbad: DSW 1912 Darmstadt glänzt bei den Hessischen Meisterschaften 2026 als bärenstarker Gastgeber

22/06/2026

Darmstadt, 21.06.2026 – Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das heimische Nordbad Darmstadt in das Epizentrum des hessischen Schwimmsports. Als stolzer Ausrichter durfte der DSW 1912 Darmstadt die Hessischen Meisterschaften 2026 auf der schnellen 50-Meter-Bahn austragen. Mit einer beeindruckenden Mannschaftsärke von 45 Aktiven (27 weiblich / 18 männlich) ging das DSW-Team ins Rennen und untermauerte mit insgesamt 261 Einzel- und 4 Staffelstarts eindrucksvoll seine tolle Arbeit im Verband.

Milena Auer und Sophia Herbsthoff glänzen in der offenen Klasse

Ein Highlight aus Sicht der Darmstädter Gastgeber setzte Milena Auer (Jahrgang 2009). In einem packenden Rennen über 200m Lagen ließ sie der versammelten hessischen Elite keine Chance. In einer tollen Zeit von 02:23,15 Minuten schwamm sie zum verdienten Titel und darf sich ab sofort Hessische Meisterin 2026 in der Offenen Wertung nennen. Auch über 50m Rücken bewies sie ihre Extraklasse und qualifizierte sich mit der drittschnellsten Vorlaufzeit (00:30,94) souverän für die Finals. In der prestigeträchtigen Offenen Wertung über 100m Freistil schrammte sie zudem mit Platz 3 (00:59,84) nur haarscharf an einem weiteren Titel vorbei.

Für ein weiteres absolutes Top-Ergebnis in der offenen Wertung der Damen sorgte Sophia Herbsthoff (Jg. 2004). Über 50m Rücken sprintete sie in schnellen 00:32,51 Sekunden auf einen hervorragenden 8. Platz im hessischen Spitzenfeld. Auf ihrer Paradedistanz, den 200m Rücken, lieferte sie sich ein packendes Rennen mit der Marie Strohalm (SG Frankfurt) und feierte am Ende den Gewinn der Silbermedaille als Hessische Vize-Meisterin.

Mila Kleinert nach DM-Gold auch in Hessen eine Klasse für sich

Mit breiter Brust und frisch gebackenem DJM-Gold aus Berlin reiste DSW-Ausnahmetalent Mila Kleinert (Jahrgang 2011) an. Vor heimischer Kulisse lieferte sie eine weitere Machtdemonstration ab:

Über ihre Paradestrecke 200m Brust war sie für die Konkurrenz unerreichbar. In einer guten Zeit von 02:40,17 Minuten sicherte sie sich souverän den Titel der Hessischen Meistertitel.

Gold-Glanztat für das DSW-Nachwuchsteam

Nora Michalk (Jahrgang 2013) stand Milena Auer in nichts nach. Sie sicherte sich über 200m Lagen in starken 02:37,90 Minuten den Titel der Hessischen Jahrgangsmeisterin. In der Offenen Wertung bedeutete diese Zeit gleichzeitig einen hervorragenden 7. Platz. Über 50m Schmetterling schob sie sich im Jahrgang 2013 zudem auf den Silberrang vor (00:31,34). Neben ihrem goldenen Jahrgangstitel über die Lagenstrecke sammelte sie in packenden Sprints, kräftezehrenden Langstrecken und durch ihren unermüdlichen Einsatz in den Vereinsstaffeln eine Medaille nach der anderen.Mit einem beispiellosen Mammutprogramm sammelte das DSW-Ausnahmetalent am Wochenende unfassbare 11 Medaillen!

Vivian Wiegand (Jahrgang 2014) Drückte den Meisterschaften ihren Stempel auf und krönte sich zur unangefochtenen Königin der Rückenstrecken ihres Jahrgangs. Sie gewann souverän alle Rückenstrecken – die 50m Rücken (00:31,59), die 100m Rücken (01:11,04 Minuten) sowie die 200m Rücken (02:39,87 Minuten). Als echtes Multitalent sicherte sie sich zudem Gold über 50m Schmetterling (00:30,63) und wurde Vize-Jahrgangsmeisterin über 100m Freistil (01:03,19)

Lilly Schreiber (Jahrgang 2014). Über die kräftezehrenden 200m Schmetterling zeigte sie der Konkurrenz eindrucksvoll die Grenzen auf. Mit einem perfekt eingeteilten Rennen und einem fulminanten Endspurt sicherte sie sich in einer guten neuen persönlichen Bestzeit von 02:51,29 Minuten souverän den Titel der Hessischen Jahrgangsmeisterin.
Auch in den 200 mtr. Brust sichert sie sich in einerneuen persönlichen Bestzeit von 02:56,47 Minuten den zweiten Platz.

Lisa Schwartmann (Jahrgang 2013). Das nächste dicke Ausrufezeichen für die Gastgeber setzte Lisa Schwartmann auf einer der härtesten Freistilstrecken. Über die 400m Freistil zeigte sie ein taktisch meisterhaftes Rennen. Mit perfekt eingeteilten 50-Meter-Splits kontrollierte sie das Feld von Beginn an. Auf den letzten 100 Metern zündete sie den Turbo, ließ der Konkurrenz keine Chance und schlug in einer herausragenden neuen Bestzeit von 04:59,64 Minuten als verdiente Hessische Jahrgangsmeisterin an.
Miia Bartash sicherte sich in der exzellenten Zeit von 05:01,24 Minuten den hochverdienten Bronzerang im Jahrgang und rundete damit das überragende Teamergebnis der Darmstädterinnen auf den langen Distanzen perfekt ab.

Mika Gassner (Jahrgang 2013). Im männlichen Nachwuchsbereich setzte Mika Gassner (Jg. 2013) ein ganz dickes Ausrufezeichen. Auf der pfeilschnellen Sprintstrecke über 50m Brust erwischte er einen perfekten Start und flog regelrecht durch das Becken des Nordbads. In der hervorragenden neuen Bestzeit von 00:36,96 Minuten ließ er fast die gesamte hessische Konkurrenz hinter sich und sicherte sich völlig verdient die Silbermedaille. Auch in 200 mtr. Brust wusste Mika zu überzeugen und gewann erneut sie Silbermedaille in einer Zeit von 02:58,24 Minuten.

Luiz Becker (Jahrgang 2015): Luiz krönte seine tolle Form am Meisterschaftswochenende mit dem Hessischen Jahrgangstitel in 100 mtr. Rücken. Mit 01:23,44 Minuten gewann er souverän die Goldmedallie. Dass er zu den komplettesten Schwimmern seines Jahrgangs gehört, bewies er zudem über 200m Lagen mit einem starken vierten Platz (02:57,93 Minuten) sowie über 50m Rücken, wo er in schnellen 00:39,43 Sekunden als Fünfter nur hauchdünn das Podest verpasste.
Auch auf der langen Strecken seine absolute Extraklasse. In einem taktisch klugen und perfekt eingeteilten Rennen über 200m Rücken ließ er der Konkurrenz keine Chance, schlug als Erster an und krönte sich mit dem 1. Platz zum verdienten Champion.

Teo Arcones Schwenk (Jahrgang 2014): Ein absolutes Riesentalent aus der DSW-Schmiede, das am Wochenende über sich hinauswuchs und sich zum echten Medaillen-Garanten krönte. In einem fulminanten Rennen über 200m Schmetterling deklassierte er die Konkurrenz mit 02:50,31 Minuten und kürte sich hochverdient zum Hessischen Jahrgangsmeister 2026. Doch damit nicht genug: Auf der kräftezehrenden 200m Rücken-Distanz bewies er enormen Kampfgeist und sicherte sich in einem packenden Anschlagfinale die Hessische Vizemeisterschaft (2. Platz). Abgerundet wurde seine herausragende Bilanz durch einen starken 7. Platz über 200m Lagen (02:49,72 Minuten), einen schnellen Sprint über 50m Rücken (00:34,22 Sekunden) sowie eine starke Zeit von 01:09,05 Minuten über 100m Freistil.

Simon Jeon (Jahrgang 2014) Simon drehte er vor allem auf den Bruststrecken mächtig auf. Gleich dreimal sicherte er sich nach packenden Anschlagduellen den Hessischen Vize-Jahrgangsmeistertitel: sowohl über 50m Brust, 100m Brust als auch über die 200m-Brust-Distanz kletterte er auf den hervorragenden 2. Podestplatz.

Mehdi Bouzid (Jahrgang 2016): Er sorgte für einen der schönsten Geschichten des Wochenendes. Als jüngster Teilnehmer des DSW-Teams biss sich das Nachwuchstalent im Jahrgang 2016 tapfer durch und belohnte sich für seinen Trainingsfleiß: Über 200m Freistil erkämpfte er sich in einer starken Zeit von 02:58,90 Minuten die verdiente Bronzemedaille

Edelmetall und Top-Platzierungen im Minutentakt

Die Medaillenjagd des DSW zog sich durch alle Abschnitte. In den harten 200m Lagen-Rennen erkämpfte sich Miia Bartash (Jg. 2013) in 02:41,03 Minuten den starken Bronzerang im Jahrgang, während sie über 100m Freistil in 01:03,96 Minuten als Vize-Jahrgangsmeisterin anschlug.

Im männlichen Bereich glänzte Jan Landzettel (Offene Wertung). Über 50m Rücken sprintete er in 00:27,34 Minuten auf den exzellenten zweiten Platz. Über 100m Freistil untermauerte er seine Vielseitigkeit mit einer starken Zeit von 00:54,06 Minuten (Platz 5 in der Gesamtwertung).

Ebenfalls aufs Podium schwamm Amadeus Vittinghoff (Jg. 2013), der sich über 200 m Rücken in 02:37,15 Minuten den zweiten Platz seines Jahrgangs erkämpfte. Wertvolle Punkte für das Team sammelten zudem Nachwuchshoffnungen wie Mika Gassner, Luiz Becker, Vincent Keilmann, Simon Jeon, Eric Oan Albert Njipwo die mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten und Top-10-Platzierungen im dichten hessischen Feld glänzten.

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