DSW 12 – Schwimmabteilung

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2018: DSW erfolgreicher denn je

Quelle: thesportpicturepage

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Die Darmstädter Schwimmer um Cheftrainer Alexander Kreisel blicken auf die erfolgreichsten Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Vereinsgeschichte zurück.

Am erfolgreichsten war Nina Kost mit vier Einzel- und vier Staffelmedaillen. Über 100 m Freistil siegte sie in 52,87 Sekunden und stellte damit einen neuen Schweizer Rekord auf. Zudem gewann sie drei Silbermedaillen über 50 m Freistil (24,32) und die beiden kurzen Rückenstrecken. Über alle genannten Strecken stellte sie neue Hessische Rekorde auf.

Seinen ersten Deutschen Meistertitel sicherte sich Julius Flohr überraschend über 100 m Brust in 58,95 Sekunden. In einem spannenden Zweikampf musste er sich über 100 m Lagen nur dem Leipziger David Thomasberger geschlagen geben und gewann in 53,33 Sekunden Silber. Über die doppelte Distanz verpasste er in neuer persönlicher Bestzeit von 1:57,19 Minuten nur denkbar knapp das Podest. Außerdem überzeuge er über 200 m Freistil in einem stark besetzten Finale mit einem sechsten Platz.

Den dritten Einzeltitel für den DSW sicherte sich Anna Elendt über 50 m Brust und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr. Hierbei stellte sie in 30,82 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord auf. Ebenfalls im A-Finale vertreten war sie in den beiden längeren Bruststrecken. Dabei verbesserte sie über 200 m ihre persönliche Bestzeit auf 2:25,87 und wurde in einem knappen Finale Fünfte.

Lukas Löwel etablierte sich in der deutschen Spitze mit seinen ersten Einzelmedaillen bei Deutschen Meisterschaften über 50 m und 100 m Rücken. Auf beiden Distanzen konnte er sich Bronze sichern und stellte in 24,10 Sekunden über 50 m Rücken einen neuen Vereinsrekord auf.

Auf ganzer Linie überzeugte Selina Celar die über alle geschwommenen Rennen neue persönliche Bestzeiten aufstellen konnte. Ihr persönliches Highlight war der 8. Platz im A-Finale über 200 m Schmetterling. Im Vorlauf erreichte sie über diese Strecke bereits den dritten Platz in der Juniorenwertung. Ihre starke Form bewies sich auch in zwei neuen Vereinsrekorden über die beiden kürzeren Schmetterlingsstrecken (27,42 / 1:00,46).

Weitere Finals erreichten Florian Lippke und Marlene Hirschberg. Lippke verbesserte seine persönliche Bestzeit von den Hessischen Meisterschaften über 200 m Brust auf 2:18,17 Minuten und erzielte damit den 16. Platz. Mit zwei 20. Plätzen über 50 m und 100 m Rücken rundete Hirschberg die Finalteilnahmen des DSW ab.

Neele Knoke komplettierte das Team und blieb nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bei ihren 100 m Brust nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit.

Die Stärke der Mannschaft spiegelte sich auch in den Staffelergebnissen wieder. Alle Staffeln des DSW konnten Podestplätze erringen. Gekrönt wurde das durch die Goldmedaille der 4×50 m Lagen der Frauen in der Besetzung Hirschberg, Elendt, Celar und Kost. In der gleichen Besetzung mussten sie sich in der 4×50 m Freistilstaffel nur den Damen der SG Essen geschlagen geben. Auch die gemischte Freistilstaffel, bestehend aus Celar, Flohr, Löwel und Kost, holten in einem knappen Rennen Silber. Die 4×50 m Lagen Mixed gewannen wie bereits berichtet Bronze.

„Mit einer überragenden Bestzeiten-Quote von über 70 Prozent bin ich extrem zufrieden, auch wenn bei den vielen knappen Rennen das ein oder andere Gold mehr hätte rausspringen können.“, äußerte sich Trainer Kreisel. Nach sieben Medaillen im Vorjahr, fahren die Darmstädter Schwimmer dieses Jahr mit 13 Medaillen (4 Gold, 6 Silber, 3 Bronze) aus Berlin zurück nach Hause.

Von Lukas Löwel und Julius Flohr

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