DSW 12 – Schwimmabteilung

Bericht – 25. Int. Deutsche Kurzbahnmeisterschaft (DKM)

In der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark wurden von Donnerstag bis Sonntag die 25. Internationalen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) ausgetragen. Da der Wettkampf die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Kurzbahn-Europameisterschaften Anfang Dezember in Glasgow war, trat nahezu die gesamte deutsche Schwimm-Elite in Berlin an. Das Highlight der Veranstaltung war der Weltrekord der Frankfurterin Sarah Köhler. Sie schwamm die 1500 Meter Freistil in 15:18,01 Minuten und war damit fast zwei Sekunden schneller als die Spanierin Mireia Belmonte vor fünf Jahren.

Die Schwimmer des DSW 1912 Darmstadt reisten mit einem zwölfköpfigen Team zu den Meisterschaften. Anna Elendt ist nicht nur die Topschwimmerin des DSW, sie war auch das Gesicht der Veranstaltung. Sie zierte nicht nur die Akkreditierung jedes einzelnen Sportlers, sie war auch in der gesamten Schwimmhalle auf Plakaten zu sehen. Über 50 Meter Brust konnte sie zum dritten Mal in Folge den Titel auf der kurzen Bahn gewinnen. In 30,52 Sekunden schwamm sie eine neue persönliche Bestzeit und konnte dabei einen neuen deutschen Altersklassenrekord für 18-Jährige aufstellen. Silber gab es für Elendt über die doppelte Distanz. Dort musste sie sich nur Jessica Steiger vom VFL Gladbeck geschlagen geben. In 1:06,36 Minuten stellte sie eine neue persönliche Bestzeit auf und knackte auch hier den Altersklassenrekord. Dabei blieb unter der geforderten Norm für die Kurzbahn-EM. Über die 200 Meter Brust beendete sie in 2:26,26 Minuten das A-Finale als Siebte.

Ebenfalls in drei A-Finals vertreten war Alexander Bauch. Er gewann über 50 Meter Rücken in 23,93 Sekunden die Bronzemedaille. Über 100 Meter Rücken wurde er Vierter in 52,01 Sekunden und über 50 Meter Schmetterling Achter in 23,82 Sekunden. In allen drei Strecken stellte er neue persönliche Bestzeiten auf und knackte die DSW-Vereinsrekorde von Lukas Löwel, Yannick Lebherz und Marco Koch. Löwel wurde über 100 Meter Rücken Sechster (53,13 Sekunden) und über die halbe Distanz Siebter in 24,64 Sekunden. Wie Löwel schaffte es Julius Flohr sich für zwei A-Finals zu qualifizieren. Er wurde zweimal Siebter über 100 Meter Brust (1:00,37 Minuten) und 100 Meter Lagen (54,86 Sekunden). Außerdem gewann er in 1:46,28 Minuten das B-Finale über 200 Meter Freistil. Über 200 Meter Lagen erreichte in 2:01,57 Minuten Platz 16.

Jan Fährmann schwamm zwei B-Finals über 200 Meter Brust (10. / 2:13,44) und 50 Meter Brust (13. / 27,89). Ebenfalls im B-Finale über 200 Meter Brust vertreten war Florian Müller. Er erreichte einen zwölften Gesamtrang, nachdem er bereits im Vorlauf in 2:14,03 Minuten mit neuer persönlicher Bestzeit Rang zwei in der Junioren-Wertung belegt hatte. Außerdem schwamm er 50 und 100 Meter Brust (29,06 / 1:02,57) und 200 Meter Lagen (2:06,51).

Die weiteste Anreise der DSW-Schwimmer hatte Marlene Hirschberg. Sie studiert seit diesem Herbst an der Texas Christian University und flog für die Meisterschaften von Dallas nach Berlin. Sie schwamm alle drei Rückenstrecken (28,68 / 1:02,89 / 2:18,38). Über 50 Meter belegte sie Platz zwei in der Junioren-Wertung und im B-Finale den 16. Gesamtrang. Florian Lippke wurde in 2:18,33 Minuten 18. über 200 Meter Brust und verpasste das B-Finale denkbar knapp um nur zwei Hundertstelsekunden. Neele Knoke erzielte über 200 Meter Brust in 2:36,19 Minuten eine neue persönliche Bestzeit. Außerdem schwamm sie die halbe Strecke in 1:12,16 Minuten.

Die ungewöhnlichste Streckenkombination der DSW-Schwimmer hatte Sophia Herbsthoff, sie schwamm 800 Meter Freistil in 9:24,72 Minuten und kratzte mit neuer persönlicher Bestzeit in 30,00 Sekunden über 50 Meter Rücken an der 30-Sekunden-Grenze. Anna-Fiona Volz startete über 200 Meter Rücken (2:21,00 Minuten) und 200 Meter Freistil (2:09,15 Minuten). Das Team komplettierte Adrian Balser mit seinem Rennen über 50 Meter Freistil in 23,70 Sekunden.

In der 4 x 50 Meter Lagen mixed Staffel belegten Löwel, Elendt, Bauch und Hirschberg einen guten fünften Platz in 1:44,29 Minuten. Die gleiche Platzierung gab es für die DSW-Damen in der Lagenstaffel (Herbsthoff, Elendt, Hirschberg und Volz) in 1:54,72 Minuten.

DKM 2019

 

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